52 / Konflikte und Entscheidungsprozesse in der Schule partizipativ und gemeinsam angehen

Die Kursteilnehmenden erfahren in konkreten Fallbeispielen, wie durch mediatives Handeln Konflikte von den Betroffenen über ihre Interessen und mit ihrer Kreativität neu gedacht und gelöst werden können.
 

Allgemeine Informationen

Dauer (Total Stunden) 9
Ziele
Die Kursteilnehmenden erarbeiten sich Wissen
‑ zu den Grundlagen eines mediativ orientierten Konfliktmanagements für die und in der Schule.
‑ zu den Grundlagen von partizipativen Entscheidungsprozessen in der Schule.
‑ zu methodisch‑didaktischen Gestaltungs‑ und Umsetzungsmöglichkeiten (auf den Ebenen der Klasse, dem Unterricht und der Schule).

Die Kursteilnehmenden erfahren in konkreten Fallbeispielen, wie durch mediatives Handeln Konflikte von den Betroffenen über ihre Interessen und mit ihrer Kreativität neu gedacht und gelöst werden können.

Die Kursteilnehmenden reflektieren ihr Handeln und ihre Einstellung dazu.

Die Kursteilnehmenden nehmen konkrete Umsetzungsideen und/oder Handlungsempfehlungen für die Herausforderungen in ihrem Schulalltag mit.

Inhalt
Schule besteht aus miteinander leben, arbeiten, lernen und entscheiden:
Was brauchen Kinder und Jugendliche, um in Konflikten handeln zu können? Wie kann in der Schule, mit dem Team der Lehrer*innen, eine Entwicklung der Schulkultur dahingehend lanciert werden, dass Konflikte als Herausforderungen und als Chance gesehen und gemeinsam gelöst werden und Entscheidungsprozesse bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen partizipativ gedacht und gelebt werden?  Wie können dabei individuell Kompetenzen angeregt werden? Wie kann eine Begleitung dazu aussehen? Welche Erfahrungen müssen Erwachsene, Kinder und Jugendliche machen (können)?

Inhalte wie meditatives Handeln in der Schule, Partizipation in der Schule, Kinderrechte und Demokratie leben und lernen, meine persönliche Haltung und Gedankenkonstruktion zu Beteiligten, Mitbestimmen, Mitentscheiden, Entscheiden und mein Verhalten bei Konflikten im Schulalltag.
Wie können Konfliktmanagement und partizipatives Entscheiden als Haltung, als Schul‑ und Unterrichtsprinzip gelingen?

Den Kursleitenden ist es wichtig, dass die Teilnehmenden ihre persönlichen Ziele festlegen, Wissen und Grundlagen kennenlernen, eigene Erfahrungen sammeln und sich darüber austauschen können.
Die Teilnehmenden versuchen, eigene Handlungsempfehlungen (nächste Schritte) zu skizzieren. Die Klärung des eigenen Bedarfs der Teilnehmenden steht im Vordergrund.

Arbeitsweise
Nach Klärung und Sichtung eigener Fallkonstellationen werden wichtigste Grundlagen meditativen Handelns und die Lancierung von Entscheidungsprozessen diskutiert, erarbeitet und erlebt (sechs Phasen der Mediation, Prinzipien der Mediation, Partizpationsdreieck, partizipative Entscheidungsprozesse in der Schule, ...).
Es wird in Einzelarbeit, in Peergruppen, in der Plenumsgruppe und mit Lernpartner*innen gearbeitet.
 

Kursdaten

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